Maria – Mutter Gottes


Wi(l)dest of Heaven ...


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Kniend. – Das hier ist die Kirche!


 

Das hier ist die Kirche. Um sie zu empfangen, müssen wir still sein. – Überall, wo du bist, ist die Kirche. Überall, wo du bist, darfst du dich daran erinnern, dass du dich nur in diese göttliche Stille hinein empfangen kannst. In dieser Natürlichkeit!

 

Die Stille ist allein (und) deshalb göttlich, weil du durch sie vergegenwärtigen kannst, dass das Universum die Kirche ist. Kein Gotteshaus irgendwo. Keine Predigt. Kein angeleitetes Beten. Kein: Und jetzt knien wir nieder. – Knie einfach nieder, wenn du es so empfängst. Lache, tanze, weine, wenn dir wirklich danach ist, und lass jedes falsche Bekenntnis sein. Nicht nur jedes falsche Lippenbekenntnis, sondern jede falsche Darstellung von dir selbst. Dann bist du frei von Sünde. So, wie Du bist. Denn die einzige Sünde, die es gibt, ist ein Vergehen gegen dich selbst.

 

Durch das, was ich hier sage, wirst du nicht ermächtigt. Nein, durch das, was ich hier sage, erinnerst du dich daran, dass du bereits ermächtigt bist. Hier ist niemand, dem du folgen könntest. Du bist kein Schaf, und da ist kein Hirte. Du darfst hier sein. Ganz hier sein. Und dabei tanzen und lachen und weinen.

 

Das heißt es, vor der Existenz und damit letzten Endes vor dir selbst auf die Knie zu gehen. Und Maria zu verinnerlichen. Als diese Maria vor dir selbst auf den Knien zu sein. Kniend. – Kniend, also wirklich empfangend, dem Boden ganz nah. Den Boden dabei nicht vergessend. Das Herz und den Geist weit geöffnet. Kniend, weil du dich nur kniend empfangen kannst und nicht kniend, weil du ein Büßer bist oder eine Büßerin.

 

Die Kirche selbst, diese wahre Kirche, die universale Kirche, die Kirche, die dir ausgetrieben worden ist, offenbart der Berührbaren, sie offenbart dem Berührbaren alles von selbst. In dieser Natürlichkeit berührt es mich … Hier bricht die Erde auf. So gnadenlos zart. Ich atme. Jetzt bekomme ich es mit Maria zu tun ...

 



 

Das, was wir „machen“, hat einfach keinen Sinn mehr. Das ist, was wir jeden Tag erleben dürfen. Und solange wir es nicht dürfen – müssen: Ich bin mit mir selbst an einem Punkt angelangt, der das wahre Universum (in mir) ausgelöscht hat. Alles, was mir geblieben ist, ist dieser Punkt. Bin ich als dieser Punkt. Hinter ihm verstecke ich mich vor der Wirklichkeit, in der ich von mir als Erstarrung abfalle. Und zu einer Lebendigen, zu einem Lebendigen werde. Zu einer Berührbaren.

 

Meine Worte haben keinen Sinn, solange sie nur „schön“ und „wahr“ sein dürfen. Auf diese Weise können sie nicht lebendig werden. Meine Worte brauchen einen offenen Geist, der selbst entdecken will, dass dieses Leben die Gottesfeier ist. Nur hier kann Gott sich selbst empfangen. Nur hier kannst Du Dich als Zeugen dieser unglaublichen Empfängnis verwirklichen.

 

Als Berührte. Als Berührter. Deshalb bist Du da.

 


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