Geist, der berührt ...


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DAS NEUE TESTAMENT


Das Leben selbst ist eins und heilig. Das ist die Verwirklichung, die den Verstand von der Scheinheiligkeit des falschen Zeugnisses befreit und zum wahren Diener des Lebens anhebt …

 

Ich bin nie fertig, weil „Jetzt“ eine Offenheit ist. Tatsächlich ist „fertig sein“ ein sehr hinderliches Konzept. Es hat etwas von „hinter sich bringen“ oder etwas von „ans Ende gelangen“ an sich. – Aber was dann? Was kann ein Ende anderes als ein neuer Anfang sein? – Etwas Totes. Etwas, was „fertig“ ist. Etwas Stumpfes, Unbelehrbares. Dann sitzen wir in der Koranschule oder lassen uns predigen. weiter...


Wüstensturm


 

Der Augenblick gibt sich sich selbst an die Hand. Er ist als fließendes Kontinuum, das nicht auf die Idee kommt, sich selbst zu verlassen, weil diese Idee aus dem Augenblick heraus nicht entstehen kann. Nicht kann!

 

Entwicklung, Entfaltung ist der Fluss des Lebens. Entwicklung. Entfaltung. Und dabei immer hier. Vollkommen zugänglich für sich selbst. Bis in alle Ewigkeit sich selbst erlebend. Und dabei entfaltend. Dabei kommt es zu „niemandem“, der gerinnt und sich als das Geronnene Gedanken darüber macht, wie das Leben zu leben sei. – So einfach ist die Wirklichkeit des Lebens. Das über allem steht und sich nicht erreichen lässt.

 

Jeder Versuch, dieses Leben nach einem eigenen Bild zu formen, führt zwangsläufig dazu, dass ich mich in Konzepten verliere und versuche, die Konzepte über mich und die Welt in den Stand der Wirklichkeit zu erheben, wodurch ich auf der Ebene des Geronnenen erst entstehe! – Und dementsprechend leide.

 

Das ist es, was mich von mir als sich selbst lenkendem, sich selbst heilendem Lebensstrom trennt und in eine Spaltung zwingt, die sich einzig durch die Einsicht in die schmerzhafte Sinnlosigkeit dieser Isolation aufheben lässt …

 


Gott. Mensch. Sein. - Deine wahre Geburt.


Hardcover, 190 Seiten, 18,90 €

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Auf diese Expedition der Liebe kann nicht mitkommen,
wer die materielle Wirklichkeit mit der Existenz verwechselt
und als letzte Wirklichkeit glaubt.

Sich berührendes Leben. Jetzt, ganz direkt, völlig ungeschützt, von sich selbst durchdrungen. Berührung, die sich im Wind wiegt, die ihr Fell leckt, sich in den Bäumen versteckt, von der Sonne zur Fruchtbildung anregen lässt. Berührung, die unterschiedslos auf die zartesten Halme und die mächtigsten Baumkronen niederprasselt und verdunstend in sich selbst hinein aufsteigt. In diese Reinheit, die zu den klarsten Quellen führt. Die singt, sich selbst lockt und dabei selbstvergessen in sich selbst ruht. Die tosend in sich zusammenbricht und selbst im Tod nichts anderes als neues Leben bringt. Das Leben ist eine ewige Selbstberührung. – Die den Geist zum Leben hin öffnet. Und im Geist zu sich kommt. – Vor nichts haben wir mehr Angst! Weil es uns in der uns bekannten Form überwältigt – und damit „neu“ sein lässt.

Unverstelltes Leben, das neugierig auf sich ist, das aus sich herausbricht, schwankend umhertapst, staunt und tief erschöpft in sich ruht. Und sich in all dem und als all das in unendlicher Vielfalt selbst feiert! Daher kommen wir. – Leben, das sich in die Ewigkeit hinein ausstreckt, die es dadurch erst erschafft und erlebt. Immer hier, ganz da, wo es ist. Im ewigen Augenblick der Wirklichkeit, der so wirklich ist, dass er nicht erst noch gedacht werden muss.



Jetzt neu auf Youtube: Wenn es Dich wirklich zieht. Endlich bereit für Dich als Wirklichkeit ...



Freiheitsmanifest. Ein Abschied. (1+2)


Wenn die Einbildungen potenter werden als diejenigen, die sie sich einbilden. (1)

 

Einbildungen leben allein davon, dass sie sich nicht ernsthaft hinterfragen lassen. Weil das die Realität an sich in Frage stellen würde. Und damit würden wir der Angst vor dem Chaos begegnen. Chaos ist es, was wir in unserem Leben unter allen Umständen verhindern wollen. Weil Chaos unberechenbar ist. Dabei beschreibt das Wort lediglich die Unberechenbarkeit von Prozessen, die viel zu flüchtig sind, um sich in unsere Denksysteme einpassen zu lassen. Was nichts anderes heißt als: Dem wahren Leben lässt sich nur unmittelbar begegnen. Es ist ohne allgemeine Handlungsanweisung. Und genau davor habe ich unterdessen eine Heidenangst. Mich selbst zu spüren. weiter

 

Du bist die Entscheidung. (2)

 

Ich bin als Anwesenheit, wenn ich anwesend bin. Anderenfalls bin ich mir als Anwesenheit gegenüber abwesend. Und denke über jemanden nach, den es aus sich selbst heraus nicht gibt! – Das ist der Unterschied. Das ist die Differenz. Und diese Differenz entscheidet darüber, in welcher Welt ich lebe. Sie entscheidet darüber, ob ich in einer ausgedachten Welt lebe und untergehe oder in der Wirklichkeit des Lebens aufgehe. weiter


Der globale geistige Fallout.

Vom Nichtgelingen der Welt, die sich – ohne davon zu wissen – gegen das Leben verschworen hat.

Die Art des „Denkens“, die uns vom Staat verordnet wird, tötet alles Lebendige ab. Auch in uns …

Es ist unmöglich, in Sicherheit zu bringen, was nicht in Sicherheit zu bringen ist. Weil das Leben selbst die eine und einzige Sicherheit ist, die keiner weiteren Sicherheit bedarf. Allein die Nichtverwirklichung dieser Tatsache macht Angst. Und diese Angst wird unaufhörlich geschürt, um Dich noch leichter steuerbar zu machen als Du es ohnehin schon bist! weiter ...


Bist Du bereit, immer wieder für Dich zu sterben?


Alles nicht Intelligente ist determiniert. Intelligenz entdeckt sich als ein sich selbst entwickelndes Netz, das sich immer lichter, umfassender und variationsreicher begreift und damit nicht vorhergesagt werden kann! Sie verwirklicht sich in Form ihrer unzähligen Möglichkeiten.

 

Damit entdeckt sich Intelligenz als das, was Leben ist. Sie entdeckt sich als lebendige Gegenwart. Die zutiefst mit sich zu tun hat, was den Raum für ein spielerisches, nicht determiniertes Universum eröffnet. Hier verwirklicht sich Intelligenz und erlöst Dich dadurch von einem Verstand, der seine nicht durchschauten Muster auf Dich übertragen hat. Hier findet Intelligenz als Intelligenz in den Selbstausdruck. Und lässt Dich als angstvolle Gedankenakkumulation gehen.

 

Wenn Deine Sehnsucht nur noch darin besteht, das Leben zu wagen, dann hast Du keine Ausreden mehr. Wenn Du Dich nicht mehr aus Deinem Leben herausredest und Dich Dir selbst in Vollkommenheit zuwendest, wirst Du von der Intelligenz des Lebens übernommen.

 

Dann bist Du wirklich bereit, immer wieder für Dich zu sterben. In Dich hinein. Als lebendige Gegenwart. Die sich nicht beschreiben lässt. Du wirst die Entdeckung Deines Lebens machen – die darin besteht, Dir selbst ganz unmittelbar zu begegnen.


Willst Du Dir wirklich fremd bleiben?


 Ja, wir passieren uns in der Zeit. Wir ziehen in Form unseres Lebens an uns vorüber. Und ja, alles ist Illusion. Aber was bedeutet das? Was sagt dir das? Glaubst du, dass du nicht wirklich wirklich bist, fantasierst du über „ein Ego“ und „die Person“? Dann betrügst du dich um die Unmittelbarkeit, die in dir und durch dich zu sich kommen will. Als du! Als dieses Leben!

 

Ja, alles ist Illusion. Aber die Illusion ist die einzige Wirklichkeit! Das musst du nicht glauben! Das wirst du erleben, wenn du bereit bist, dir nichts mehr vorzumachen.

 

Wenn du dich nicht mehr um dich selbst betrügen willst, bist du bereits dabei zu deiner unmittelbaren und unbedingten Wirklichkeit zu werden. Zu dir selbst. Damit willigst du ein, als Mensch ganz zu dir zu kommen. Als jemand, der es wagt, sich selbst in Erfahrung zu bringen – no matter what!

 

In Wirklichkeit hast Du nur eine einzige Verpflichtung – dieses Leben nicht wieder ungenutzt an dir vorüberziehen zu lassen. Die Idee, dass letzten Endes alles Illusion ist, hält dich in Abstand zu dir selbst. Diese Einflüsterung macht dich dem Leben gegenüber fremd. Sie will dir weismachen, dass sich dieses Leben ohne dich vollziehen kann. Und das kann es! Das kann es! Und so schmeckt es dann. Schal. Nicht wirklich wirklich, unerfüllt und damit unwirklich!

 

Diese Unwirklichkeit gilt es zu durchschauen. Diese Nichtbereitschaft, wirklich zu dir zu kommen. Gezwängt in spirituelle Konzepte kannst du dich weder spüren noch verwirklichen. Weil sie nichts als Flucht sind. Eine Flucht vor dir selbst. Vor dir als Lebenswirklichkeit. Ist es das, was du wirklich willst? Dir fremd bleiben?  Ist das überhaupt eine Möglichkeit?