Geist,

der berührt ...


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Jetzt, direkt, völlig ungeschützt, von sich selbst durchdrungen. Berührung, die sich im Wind wiegt, die ihr Fell leckt, sich in den Bäumen versteckt, von der Sonne zur Fruchtbildung angeregt wird, unterschiedslos auf die zartesten Halme und die tragendsten Stämme nieder prasselt, verdunstend in sich selbst hinein aufsteigt. In diese Reinheit, die wieder zu den klarsten Quellen führt. Die singt, sich selbst lockt und dabei selbstvergessen in sich selbst ruht. Die tosend in sich zusammenbricht und selbst im Tod nichts anderes als neues Leben bringt.  weiter ...



Mittendrin, im vorgefertigten, manipulativen Brei.


Hier ein kleiner Auszug aus meinem neuesten COVID-19 Newsletter:

 

Ich möchte gleich zu Beginn eine äußerst einfache Frage stellen: Was, wenn sich das COVID-19 Virus schlicht nicht für unsere Maßnahmen interessiert? Was, wenn „die Wissenden“ das Entscheidende übersehen? – Was, wenn sie irgendwann nicht mehr umhinkönnen einzusehen, dass sie durch ihre verzweifelte Kontrollsucht das Armageddon erst ausgelöst haben? Für das sie dann die alleinige Verantwortung tragen! – Aber schließlich mussten wir handeln! – Ja, wir Menschen müssen immer etwas tun. Und sei es, im Herbst mit dem Laubbläser durch die Parks zu jagen, um die Tier- und Pflanzenwelt völlig durcheinander zu bringen. – Das ist die vielleicht größte Krankheit der Spezies Mensch: Dass sie sich immer zum Handeln – und damit zum Wissen! – gezwungen fühlt. Und so keinen Zugang zum wahren Geist findet, der die Stille See der Kontemplation braucht. Denn allein auf diese Weise werden wir befähigt, unsere wahnhaften Ängste und Projektionen klar zu durchschauen, statt uns von ihnen befehligen und in die Enge treiben zu lassen ...


Stell Dir einmal vor, Du würdest ohne Zukunft leben. Jetzt. Ohne Dich zu projizieren. Du würdest von jetzt an ohne Zukunft leben – direkt. Als die direkte Antwort auf die Gegenwart. Oder noch genauer: Als sich selbst beantwortende Gegenwart. Und damit ohne jedes Bild von Dir. Ohne Idee, was „das hier“ bedeutet und wohin es führt. Vollkommen anwesend.

 

Das Leben kann sich nur sich selbst gemäß in die Blüte hinein entfalten, wenn es sich von selbst entfalten darf. Von selbst, also auf natürliche Weise – von innen heraus. Als das, was sichtbar wird und in den Erfahrungsraum drängt. Alles, was es bedarf, um die eigene Entfaltung zu verwirklichen, ist die Bereitschaft, sich vollkommen dem Leben zu überlassen. Es dem Leben zu überlassen. Und genau an diesem Punkt bleibt etwas an sich hängen: Ich, in Form meiner Befürchtungen. Ich, in Form meiner Vorerfahrungen. Ich, in Form meine Bedenken, Zweifel und Wünsche. Ich, als die in mir abgespeicherte Angst. – Das, was ich für mich halte, hält mich zurück, zu mir aufzubrechen.

 

Das, was mich belastet, hält mich von der Gegenwart und damit von mir als unbelastetem Erleben ab. Das, was mich belastet, hält mich davon ab, mich vertrauensvoll dem Leben zu überlassen. Obwohl ich in Wirklichkeit nichts anderes will. Weil das Leben in Wirklichkeit die Wirklichkeit ist, von der ich mich immer getrennt gefühlt habe – um mich als vereinzeltes Wesen fühlen zu können!

 

Mich, das bedrängte Wesen, dass nicht von sich lassen kann. Mich in Form meiner Bedenken, die sich für so wesentlich halten, dass sie sich unaufhörlich weiter denken und mich ein Leben planen lassen, in dem sich das, was Leben ist, nicht wiedererkennen kann …


Ergriffen ...


Reine Wahrnehmung. Berührt. Sich selbst.
Nicht: Wer bist Du? Und nicht: Warum?

 

Berührtsein.
Ist die Sprache, die keiner anderen Sprache bedarf.
Niemand da, der erst noch extra verstehen muss.

 

Hier ist niemand, der so tut, als würde er nicht verstehen.
Als würde er erst noch begreifen müssen.

Was denn? – WAS?!

 

So groß, die Angst.
Vor wahrer Berührung.
Und so groß die eingebildete Sehnsucht danach.

Angst und Sehnsucht.
Bilden ein in sich eingekapseltes Wesen aus.
Das von seiner Erlösung träumt.

 

Dem es immer wieder genügt, von einer Erlösung zu träumen.
Die es für das eingebildete Wesen nicht geben kann.

 

Die erlösende Berührung fließt als Wahrnehmung.
Die unaufhörlich in sich hinein verklingt.
Und keine Opposition zu sich kennt.

 

So direkt, dass niemand auf die Idee kommt,
sich davonzustehlen, um sich etwas anderes vorzustellen.

 



Bist Du bereit, immer wieder für Dich zu sterben?


Alles nicht Intelligente ist determiniert. Intelligenz entdeckt sich als ein sich selbst entwickelndes Netz, das sich immer lichter, umfassender und variationsreicher begreift und damit nicht vorhergesagt werden kann! Sie verwirklicht sich in Form ihrer unzähligen Möglichkeiten.

 

Damit entdeckt sich Intelligenz als das, was Leben ist. Sie entdeckt sich als lebendige Gegenwart. Die zutiefst mit sich zu tun hat, was den Raum für ein spielerisches, nicht determiniertes Universum eröffnet. Hier verwirklicht sich Intelligenz und erlöst Dich dadurch von einem Verstand, der seine nicht durchschauten Muster auf Dich übertragen hat. Hier findet Intelligenz als Intelligenz in den Selbstausdruck. Und lässt Dich als angstvolle Gedankenakkumulation gehen.

 

Wenn Deine Sehnsucht nur noch darin besteht, das Leben zu wagen, dann hast Du keine Ausreden mehr. Wenn Du Dich nicht mehr aus Deinem Leben herausredest und Dich Dir selbst in Vollkommenheit zuwendest, wirst Du von der Intelligenz des Lebens übernommen.

 

Dann bist Du wirklich bereit, immer wieder für Dich zu sterben. In Dich hinein. Als lebendige Gegenwart. Die sich nicht beschreiben lässt. Du wirst die Entdeckung Deines Lebens machen – die darin besteht, Dir selbst ganz unmittelbar zu begegnen.


Willst Du Dir wirklich fremd bleiben?


 Ja, wir passieren uns in der Zeit. Wir ziehen in Form unseres Lebens an uns vorüber. Und ja, alles ist Illusion. Aber was bedeutet das? Was sagt dir das? Glaubst du, dass du nicht wirklich wirklich bist, fantasierst du über „ein Ego“ und „die Person“? Dann betrügst du dich um die Unmittelbarkeit, die in dir und durch dich zu sich kommen will. Als du! Als dieses Leben!

 

Ja, alles ist Illusion. Aber die Illusion ist die einzige Wirklichkeit! Das musst du nicht glauben! Das wirst du erleben, wenn du bereit bist, dir nichts mehr vorzumachen.

 

Wenn du dich nicht mehr um dich selbst betrügen willst, bist du bereits dabei zu deiner unmittelbaren und unbedingten Wirklichkeit zu werden. Zu dir selbst. Damit willigst du ein, als Mensch ganz zu dir zu kommen. Als jemand, der es wagt, sich selbst in Erfahrung zu bringen – no matter what!

 

In Wirklichkeit hast Du nur eine einzige Verpflichtung – dieses Leben nicht wieder ungenutzt an dir vorüberziehen zu lassen. Die Idee, dass letzten Endes alles Illusion ist, hält dich in Abstand zu dir selbst. Diese Einflüsterung macht dich dem Leben gegenüber fremd. Sie will dir weismachen, dass sich dieses Leben ohne dich vollziehen kann. Und das kann es! Das kann es! Und so schmeckt es dann. Schal. Nicht wirklich wirklich, unerfüllt und damit unwirklich!

 

Diese Unwirklichkeit gilt es zu durchschauen. Diese Nichtbereitschaft, wirklich zu dir zu kommen. Gezwängt in spirituelle Konzepte kannst du dich weder spüren noch verwirklichen. Weil sie nichts als Flucht sind. Eine Flucht vor dir selbst. Vor dir als Lebenswirklichkeit. Ist es das, was du wirklich willst? Dir fremd bleiben?  Ist das überhaupt eine Möglichkeit?