Ein Wiedererkennen ...

 

 

Das Leben als Spiel der Wirklichkeit.



 

Identifikation ist (zunächst einmal) alles ...

 

Durch Identifikation ziehen Schmerz und Freude in mich ein. Durch Identifikation tauche ich in aller Deutlichkeit vor mir auf. Es ist nicht so, dass du dich identifiziert hast. Du bist Resultat der Identifikation. Wenn du es genau untersuchst, wirst du erkennen, dass Identifikation die erste Form der Liebe ist – ein unbedingtes Angenommensein.

 

Egal, wie du aussiehst, egal, wie du dich fühlst, egal, ob du gesund bist oder krank, das Leben sagt „ja“ zu sich selbst – in jeder Form, unbedingt: „Das bin ich!“ Überall fühlt es sich zutiefst mit seinen Ausdrucksformen verbunden. Diese Form der Identifikation bringt das Ich-Erleben in den Körper. Und das Ich-Erleben führt zu dir.

 

Doch irgendwann stößt du auf etwas ganz anderes, auf ein mentales „Ich“ – eine gedankliche Akkumulation. Diese Akkumulation ist es, die dich früher oder später in die Enge treibt und dein Welterleben übernimmt. Damit verlierst du den unmittelbaren Zugang zum Leben und verirrst dich in ein Welterleben, das nicht mehr mit sich im Einklang steht.

 

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Endlos Träumen oder (als das) leben, was dich wirklich bewegt ...

 

Wir lassen uns verführen – von Worten, von Bildern, von Gedanken – und damit ist nichts verkehrt. Falsch wird es dann, wenn wir der Verführung Glauben schenken. Etwas vollkommen anderes ist es, diese Verführung zu leben. Das kann augenöffnend sein. Dann wage ich mich, Träume zu leben, statt sie aus der Sicherheit eines Traumes heraus lediglich zu träumen. Damit wird das Leben erst zu einem wirklichen Leben. Das ist es, was dich erwachsen werden lässt und nüchtern: Nüchtern und tief. Nüchtern und wild. Nüchtern und klar. Nüchtern und trunken und damit niemals ernüchtert!

 


 

 Dich auf der tiefstmöglichen Ebene zu erkennen

ist etwas vollkommen anderes,

als unentwegt deinen Erklärungsmodellen zu folgen.

 

Anders und noch sehr viel einfacher gesagt:

Wenn du dir etwas immer wieder auf dieselbe Weise anschaust,

kann es sich dir nicht anders zu erkennen geben …

 


 

Du bist mehr, als du in dir siehst.

Aber je mehr du in dir siehst,

umso weniger siehst du dich!