1. Woche - Traumsequenz

Die erste Woche von Daniels BLOG ist frei zugänglich ...

 


... wenn das kein guter Anfang ist ...

14.06.2017, Kreta 1:40, Kali nichta, Gute Nacht


... und hier gleich der Anfang vom Ende ...

14.06.2017, Kreta 7:20, Kalimera, Guten Morgen!


 

Ich freue mich, am Leben zu sein! Ich freue mich, dass ich mich denken darf,

aber durch jedes Nachdenken über mich selbst verliere ich mich.

Dabei kann ich nicht verloren gehen, weil ich sowieso verloren bin!

Ich bin das Verloren sein, das sich durch Reflexion selbst erkennen will.

Und eben das ist vollkommen unmöglich.

Und weil es unmöglich ist, träume ich von mir. Ich träume mich.

Als dieses und als jenes und auch als alles andre.

Dabei bin ich nur in mir selbst zu Hause – als dieser Traum, der sich fortwährend selbst träumt.

 

 

Ich bin glücklich, wenn sich keine oder nur glücklich machende Gedanken denken –

und das obliegt nicht mir, obwohl es allein mir obliegt.

Das ist wirklich wahr, ohne die Wahrheit zu sein.

Denn in Wirklichkeit tauche ich erst gar nicht vor mir auf!

In Wirklichkeit weiß ich nicht einmal, dass es mich gibt!

In Wirklichkeit bin ich einfach, ohne dadurch zu einem anderen zu werden.

Das ist die herrliche Wirklichkeit meiner selbst.

 

aus: Daniel Herbst, „Lebenslänglich, lebenslang“

gepostet 15.06.2017, Kreta, Kalimera, Guten Morgen!

 

 


Werde Forscher,

Selbsterforscher...

 

Hey, du bist am Leben, genauer noch, du bist dein Leben. Zeit aufzuwachen, statt immer nur von einem Leben zu fantasieren, dass allein auf der Ebene deiner Vorstellungen existiert und sich so nicht erreichen lässt!

 

Dieses, dein Leben wird dir von niemand abgenommen. Statt es zu ertragen, nimm es an, ohne jeden Vorbehalt. Dann nimmt es dich an. Dann (er)löst es dich von der dir bekannten Version und wird zu dem, was es ist: Dann wird es zum Lebensstrom, der gerade als die Wirklichkeit des Lebens zu dir kommt. Dann lebst du in dieser Offenbarung, statt als sich selbst frustrierende Rekapitulation. Nur wer sich immer wieder selbst frustriert, muss immer wieder in unerreichbare Fantasiewelten flüchten und schneidet sich selbst damit vollkommen von der eigenen Lebenswirklichkeit ab. Frust und Engel – das ist zu wenig! Frust und übersteigerte spirituelle Ideen ebenso.

 

Erkenne, dass du das Leben nicht kennst. Alles, was du weißt ist, was du in ihm siehst. Es sind die ständig selben Reaktionen auf das, was sich gerade in diesem Augenblick als lebendige Wirklichkeit vollzieht, die dich in einer Version von dir gefangen halten, die mit sich und der Welt nicht einverstanden ist.

 

Deshalb mache dich zu deinem einzigen Forschungsfeld, werde Forscher, Selbsterforscher. Stelle dich in die Mitte des Erlebens, denn da stehst du schon. Du hast niemals etwas anderes erlebt, als dich selbst. Das gilt es, zu erkennen!

 

gepostet 16.06.2017, Kreta, Kalimera, Guten Morgen!

 

 


 

Ich beweine mich selbst, für immer, gerade jetzt.

Weil ich so schön bin, so tief und so klar!

Das ist meine Freude!

 

Das ist es, was ich empfinde:

Eine unendliche Liebe für mich selbst.

Für jedes Geschöpf! - Einfach für alles, was ich bin.

Niemand kann das aushalten.

Deshalb springe ich immer wieder in die mir bekannte Form

und verwirre mich selbst ...

 

Das Erkennen dieses vermeidlichen Widerspruchs führt zur Aufhebung aller Differenz. 

Ich bin hier, wo immer das ist.

Als das, was gerade zu sich kommt.

Als das sich Zeigende.

 

Was ist Wirkichkeit anderes, als Traum?

Was ist Traum anderes, als Wirklichkeit?

 

gepostet 17.06.2017, Kreta, Kalimera, Guten Morgen!

 


Das Ende aller Einbildung eröffnet den Raum,

in dem sich das wahre Leben träumt ...

 

Ganz zum Unteilbaren zu werden und damit eins mit der Kraft zu sein, als das Bestimmte im Unbestimmten zu sich zu kommen und dabei ganz von sich zu lassen, den Zweifel als das zu durchschauen, was er ist – Trennung vom ersten Impuls – und wirklich zu lernen, dass der wahre Impuls kein eigener ist, nicht mehr zu fragen, was mir irgendetwas bringt, weil es mir so nichts bringen kann, die Arbeit der Arbeit wegen und um der Arbeit willen zu tun, herauszutreten aus dem Glauben an die eigene Schwäche und einzutreten in sich selbst, das ist es, was sich selbst nicht immer wieder nur vorschweben, sondern im Individuum als Wirklichkeit zu sich kommen will: Als das unbedingte Angenommensein eines zweifellosen Lebens, das sich in seiner vollkommenen Erfüllung vollkommen verausgabt und damit über alles hinausfindet, was sich der angstvoll an sich selbst Festhaltende eingebildet hat!

 

gepostet 18.06.2017, Kreta, Kalimera, Guten Morgen!

 


Du kennst dich nur in Form eines energetischen Nacherlebens - als Person ...

 

Ich – und schon ist es vorbei, und schon habe ich mich verloren, an etwas, das mich repräsentiert, an mich als virtuelle Erscheinung, an einen Avatar. In dem Augenblick, in dem ich das wirklich erkenne, komme ich zu mir, trete aus meinem Schatten und werde zu einer eigenen, sich selbst gestaltenden Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit lässt sich nicht mehr repräsentieren. Sobald mir bewusst wird, dass ich in diesem Leben niemals jemand oder etwas anderem als dieser Realität begegne, die sich als mein Selbsterleben generiert, spüre ich, dass ich ermächtigt bin, jede Realität zu leben. Und damit meine ich JEDE!

 

Es kommt einzig und allein darauf an, ob ich erkenne, dass das, was ich bisher zu sein glaubte, eine energetische Verdichtung war, die nicht aus sich selbst heraustreten und damit nicht von sich selbst befreit werden konnte. Erkenne, dass du dir bisher nur in Form dieser energetischen Verdichtung erschienen bist. Sieh dich an und mache dir klar, dass du deine Vergangenheit empfindest und vor Augen hast.

 

Ganz direkt gesagt: Du kennst dich nicht! Du hast überhaupt keine Vorstellung von deinem Potential. Du kennst dich nur in Form eines energetischen Nacherlebens, als Person. Das, was du bist und sein kannst, ist um so vieles mehr, als das, was du über dich zu wissen glaubst!

 

Tatsächlich vernimmst du dich bisher lediglich als die Nachwirkungen einer energetischen Verdichtung, die keine Möglichkeit hat, sich selbst zu gestalten, weil sie sich als das bereits Gestaltete im Raum der Zeit zeigt – und vernimmt. Das ist die Trance, die sich immer wieder auf deine Kosten und als du erlebt.

 

gepostet 19.06.2017, Kreta, Kalimera, Guten Morgen!

 


 

Hiermit schließt sich Daniels frei zugänglicher BLOG.

 

Wenn du ihm weiter folgen willst, benötigst du ein Passwort,

das du über das Kontaktformular kostenfrei beantragen kannst.

 

Und noch ein Hinweis: Es wäre schön und sehr hilfreich, wenn du den BLOG wie ein Abo begreifst und dafür regelmäßig monatlich / quartalsweise etwas spendest. Es kommt allein Dir zugute.

 

Hier geht's zu Daniels BLOG