Krise als Chance. Der Online-Kurs. Vom 17. - 24. Mai 2021

Von Nicole Paskow und Daniel Herbst. Infos und Anmeldung hier.



(R)evolutionäre Zellen ...


 

Jung ist jung. Und alt ist alt. – Sagt wer? – Und was soll das heißen? Jung? Alt? – Trifft es lebendig und tot nicht viel eher? – Weil Du schon mit 13 Jahren wie tot sein kannst und mit 93 Jahren zutiefst in das Leben verliebt! Wenn Du Dich fühlst. Wenn Du wieder gelernt hast, Dich zu fühlen. Und „lernen“ heißt hier einfach: Wenn Du Dein Leben wirklich angenommen hast. Zu seinen Konditionen. Weil Du erkannt hast, dass Du dem Schmerz nicht ausweichen kannst. Wenn Du leben willst. Weil Du endlich leben und Dich dabei lebendig fühlen willst. Weil Du allein deshalb hier bist und nicht dazu, Dich unentwegt vor dem Leben zu fürchten. Dein Geist und Dein Immunsystem sind für Dich da. Zeit, sich mit der in ihnen liegenden Kraft zu verbinden. – Und damit mit Dir selbst! Weil Du das lebendige Leben bist. Wenn Du bereit dafür bist!

 

Der geistig tote Mensch ist ein Weltzerstörer. Ein Besitzer. Ein Ausbeuter. Weil er nichts hat, außer das, was er an sich reißt. Weil er sich nicht mehr fühlt und damit nicht wirklich ist. Ein Niemand, der von der Macht besessen ist und es sich selbst und der Welt deshalb beweisen will. Aber was?! – Dass er jemand ist. Und dieser Beweis trennt mich von mir als sich selbst berührender Wirklichkeit und macht aus mir, was ich nicht bin. Eine Person, die sich den Anforderungen entsprechend verhält, um endlich die Rolle ihres Lebens zu ergattern …

 

In Namen der Sicherheit opfert der Mensch bereitwilligst jede Freiheit. Und glaubt dabei, dass er das Leben liebt. Doch der Mensch, dem es nur noch um Sicherheit geht, ist bereits tot. Er ist geistig tot. Weshalb er durch tote Augen sieht. Und doch kann er sein Tun auf absolut vernünftige Weise erklären. Nur leider vollkommen am Leben vorbei. Weil das Leben kein gedanklicher Verwaltungsakt ist, keine Hochrechnung und keine Statistik, sondern eine Liebesaffäre und damit die eine und einzige Selbstentdeckung. – Oh, ich liebe dieses Leben. Weil es absolut unbeschreiblich ist. Und damit viel zu nah, um mich von ihm zu distanzieren ...

 

Ich lebe als mein Leben. Weil ich es bin. Und was das bedeutet, dass weiß ich nicht. – Darum bin ich hier. Und aus keinem anderen Grund! Nicht, um steinalt zu werden oder steinreich. Nicht, um überhaupt etwas „zu werden“, weil ich nicht werden kann, was ich bin. Damit bin ich frei, mich auf die Wirklichkeit des Lebens einzulassen, dass ich dabei erlebe.

 

Sicherheitsdenken macht alt und unflexibel. Und Revolutionen führen letzten Endes immer wieder zu nichts anderem als einem neuen Establishment. Das Leben macht es anders. Weil das, was lebendig ist, nicht aufzuhalten ist. Weil das, was lebendig ist, stärker ist als die, die Angst vor der Wirklichkeit des Lebens haben. Denn das Leben selbst ist ein unkontrollierbarer Prozess, der sich selbst so tief vertraut, dass er sich unter keinen Umständen von sich selbst abwendet. Isolation gibt es im Leben nicht. Isolation heißt tot. Es ist der Kopf, der isoliert. Weil er isoliert ist. Abgegrenzt gegen das Leben. Auf das er sich einen Reim zu machen versucht. Doch auf eine dermaßen eingekapselte Weise lässt sich das Leben schlicht nicht verstehen. Was wir gearde kollektiv erleben dürfen. Darum liegt in der Krise die Chance ...

 


Dieser Kurs ist zwingend ...


 

Er lässt Dich erkennen, dass sich das, was gerade außerhalb von uns stattfindet, auf ganz ähnliche Weise unablässig in uns selbst abspielt. Da ist jemand, der es besser weiß. Jemand, der uns drangsaliert und sich unentwegt Vorschriften für uns ausdenkt. Was auf Dauer nicht auszuhalten ist!

 

Darum gibt es diesen Punkt, an dem wir unumkehrbar in die Bereitschaft finden, uns unsere Angst vor dem Leben einzugestehen und uns seiner wahren Bedeutung zu stellen. Weil wir uns anderenfalls immer wieder auf dieselbe Weise gegen das Leben abgrenzen müssen. Dabei besteht unsere größte Sehnsucht darin, endlich zu uns zu kommen und uns zu erfüllen. Und dafür muss ich bereit sein, mir in Form meiner eingebildeten Ängste zu begegnen, aus denen heraus sich immer wieder eine Wirklichkeit konstruiert, die zu einer festen Installation in meinem Leben geworden ist und mich in einem quasi-statischen Leben gefangen hält.

 

Das, was wirklich ist, erstarrt augenblicklich, wenn wir uns ein Bild davon machen. Ein Bild, das es aus sich selbst heraus nicht gibt. Weil das Leben fließt. Weshalb wir uns immer wieder ein Bild vom Leben zu machen versuchen. Um etwas festzuhalten. Diesen Moment. – Klick. Oder um etwas vorwegzunehmen. Was dann ohnehin ganz anders kommt. Weil das Leben in seiner Magie um so vieles mehr ist, als wir denken. Es ist eine Hinführung zu mir als befreiter Wirklichkeit.

 

Das ist die Entdeckung, durch die sich das, was Evolution ist, in Dir unaufhaltsam vergegenwärtigt. Was zu einer immer höheren Einsicht in Dich als lebendigen, sich selbst erlebenden Prozess führt. Diese Einsicht ist evolutionär. Sie entwickelt sich aus sich selbst heraus in immer höhere Formen von sich selbst hinein. Und gipfelt in einem Leben, dass sich nicht mehr von sich abhalten lässt und damit zu sich selbst erwacht …

 

Wenn Dich diese Worte (an)ziehen, wenn Du sie spüren kannst, dann bist Du bereit, die Sicherheit in einer haltlosen Welt zu finden. Dann ist diese Krise ein letzter Weckruf und damit die ultimative Chance.