Verbrannte Erde – gelobtes Land.

 Das Leben ist ein (sich) selbst vergessen(d)er Tanz …


Hamburg-Special vom 29.11. - 1.12. 2019 / Anmeldung unter Termine

 

Ich möchte keinen Tag meines Lebens noch einmal erleben und nichts bewahren, um davon in schlechten Zeiten zehren zu können. Ich lebe nicht in der und damit nicht als meine Vergangenheit. Meine Fußsohlen brennen. Hinter mir liegt nichts als verbranntes Land.

 

Von hieraus laufe ich in mich selbst hinein. Als sich selbst erlebender Erkenntnisstrom. So viel Kraft! So viel Gegenwart! Nichts bleibt mir. Nichts bleibt übrig! Nur ich. In Form dieses Erlebens. Das Augenblick für Augenblick zu sich kommt – und damit Augenblick für Augenblick von sich lässt.

 

Alles taucht in der Gegenwart auf. Daher können sich Schatten immer nur hier erlösen und nicht, indem ich (an) ihre Geschichte glaube oder sie „verstehen“ bzw. analysieren will.

 

Die Verwirklichung Deines Hierseins verändert nicht das, was Du als Anwesenheit bist, sondern Dich in der von Dir geglaubten und nachempfundenen Form. Und damit wird die wahre Situation deutlich: Du kannst Dich nicht festhalten. Du kannst nichts festhalten und nichts aufhalten. Allein diese Erkenntnis befreit. Sie bereitet Dich darauf vor, das zu wollen, was Du wirklich willst. Dein Wille geschehe. – Wie im Himmel, so auf Erden. Also da, wo Du bist. Und zwar auch dann, wenn Du Dir dessen nicht bewusst bist!

 

Das, was unbewusst ist, kann bewusst werden. Und noch sehr viel einfacher und direkter gesprochen: Das Bewusste und das Unbewusste sind an ihrer Wurzel eins. Diese Einsicht beendet alle vorgestellte Angst.

 

So wie Himmel und Erde

So wie Tag und Nacht.

So wie Leben und Tod.
So wie ich und Du.

 

Solange nicht zutiefst verwirklicht ist, was Dualität ist, erscheint sie uns äußerst widersprüchlich. Dabei eröffnet sich nur durch sie der Erfahrungsraum, in dem sich Gegenwart unentwegt und damit fließend verwirklicht.

 

Wir können weder die Gegenwart noch die Dualität – den Fluss des Lebens und Sterbens – verlassen. Aber wir können uns von uns selbst und allen guten Geistern verlassen fühlen. Und dieses Verlassensein empfindet sich hier. Also genau da, wo Du bist. Alles weist auf Dich hin; auf Dich als Anwesenheit. – Das ist das Wunder, dass sich im, durch und als Bewusstsein offenbart.

 

Immer hier. Auf ewig hier.

 

Je mehr wir auf dieses Hiersein ausgerichtet sind, umso stiller wird es in uns. Umso klarer können wir sehen und empfinden. Bis das Leben vollkommen mit sich selbst übereinstimmt. Damit und dadurch kommen wir zum WAHREN WILLEN. Plötzlich spricht es nicht mehr in fremden Stimmen mit und zu uns – und empfindet sich ganz direkt: Als Anziehung und Ablehnung. Als Licht und Dunkelheit. Als Freude und Schmerz. Als eine einzige Selbstberührung. Die zutiefst mit sich zu tun hat. Das ist die wahre Intimität des Selbsterlebens, von der es keine Abspaltung mehr gibt!

 

Das Leben ist immer von sich selbst berührt: Hier verschwindet jedes Du, jeder Gedanke über Dich und damit jeder Gedanke über mich. Hier verschwinde ich als Imagination und trete in mich als Ewigkeit ein …