Schwache Träume bleiben an sich hängen ...

 

Wir glauben, dass wir wirklich leben wollen.

Wir glauben es lediglich
und halten weiterhin an uns in geglaubter Form fest.
Damit wird das wahre Leben von vornherein unmöglich gemacht.

 

Das neue Leben ist nicht das alte Leben!

Es verunmöglicht sich und wird zu einem schwachen Traum.

 

Schau! Hin! Und spüre es selbst!

Nur der starke Traum führt in ein neues Leben!



Die Zukunft ist offen, weil sie nicht beschreibt!

 

Du bist es, der sich beschreibt.

Du bist die Beschreibung, die unter sich selbst leidet.

 

Woher komme ich – wohin gehe ich?

Worin besteht der Sinn meines Lebens?

Was für ein Elend!

 

Du bist keine Schlussfolgerung.

Du bist da.

Als sich selbst erlebende Wirklichkeit!



Selbstempfang

 

Ich bin ein Weltempfänger.

Von Anfang an.

 

Ich glaube, hoffe, meine.

Ich weiche aus und deute um.

Bis ich mich in aller Deutlichkeit selbst empfange.

Das wird mir jetzt bewusst.

 

Ich bin als Welt, die sich vollkommen erleben will.

Die Saat geht auf ...



Dienst

 

Jeder Dienst ist ein Dienst an mir selbst.

Das ist die eine und einzige Wirklichkeit:

Ich diene immer nur mir selbst.

 

Die Verwirklichung dieser Einsicht schlägt sich als Liebe nieder.

Kein externer Gott.
Kein mich vor mir selbst fremdmachender Gottesdienst.

 

Ich als ein Leben, das sich selbst entdeckt.

Und in dieser Entdeckung auf- und untergeht.



So sein, wie ich bin

 

Bedingungslos dem Tod entgegen.

In diesem Augenblick.

 

Absolute Zuversicht.

Alles entfaltet sich.

Sich selbst gemäß.

 

Nicht mehr ausweichen.

Eingehen. In mich.

Als Selbsterleben. Das zu sich kommt.



Das Leben tanzt sich - in Vollendung

 

Das Leben (er)öffnet sich. In Dir.

Erkenne Dich.

Und komme an.

Hier. In diesem Leben.

Das sich immer (ver)traut.

 

Berührt von sich selbst.

Und schmerzhaft schön.

 

So wie Du, wenn Du Dir nicht mehr ausweichst ...



Dieses Leben führt zu Dir

 

Niemand ist bereit, Dir Dein Leben abzunehmen.

 

In der Bereitschaft,

wirklich zu Dir zu kommen, verwirklicht sich dieses Leben.

Damit weist es weit über Dich hinaus.

 

In die Gegenwart eines Selbsterlebens,

das vollkommen einig mit sich ist.

Einig und All-Ein ...



Spüre es!

 

Nicht mehr.

Erspüre Dich.

Komme als das zum Vorschein, was sich zeigen will.

 

Ertaste den Raum, der zu Dir wird,

wenn Du Dich ganz offenbarst.

 

Du, von Dir selbst umgeben.

Schönheit, die auf sich selbst aufmerksam wird.



Fallen lassen ...

 

Nur das, was von sich absieht und einsieht,

dass es selbst Ausdruck des Lebens ist,

kann sich fallen lassen - und aufgehen.

 

Das ist es, was sich im Bewusstsein als Natur demonstriert:

Aufzugehen ist Deine Bestimmung!

 

Denk nicht länger darüber nach, wer Du sein solltest.

Spüre zutiefst, was Du fühlst und (über)lasse Dich.

Dann steht Deiner Verwirklichung nichts mehr im Weg.



Eröffnung

 

Das Leben ist die einzige Kraft,

die sich selbst verwirklicht.

 

Durch jeden Schmerz hindurch bleibt es,

was es ist: Unbedingte Zuversicht.

 

Vollkommen eins mit sich selbst.

Sich selbst absolut zugewandt.

 

(Aus "Neuland. In Resonanz mit dem Leben" - erscheint im Juni)



Given

 

Du bist Dir als das gegeben, was von selbst aus sich heraus will.

Als Energie, die sich in sich selbst ergießt

und damit zu Erfahrung wird.

 

Das zu-sich-Kommen der vollkommen unentdeckten

Innerlichkeit führt zur Gewissheit,

dass Du der Repräsentant des Willens bist,

der zu Dir führt ...

 

Überlasse Dich!



Freiheit – der Fixstern der Unfreien.

 

Wenn Du Dich gedanklich nicht mehr binden lässt,

kommst Du in einem Leben an

das Dich vollkommen ausdrückt.

Dich, so wie Du wirklich gemeint bist.

 

Das ist die Freiheit. Eine andere gibt es nicht.

 

Du bist Dich los und mittendrin.

Mittendrin – als Selbsterleben.

 



Einfach echt

 

Das, was echt ist, ist aus sich selbst heraus so.

Es kann weder gemacht noch hervorgerufen werden.

Eben weil es echt ist.

 

Wie die Liebe. Wenn es Liebe ist.

Wie das Rot, das sich im Licht zeigt.

 

Das Echte kommt im Licht Deiner selbst zum Vorschein.

Als Wirklichkeit,

die sich nicht mehr darstellen lässt, weil sie wirklich ist.



Öffnung

 

Du bist weit mehr als ein Gedanke,

weit mehr als ein Gefühl.

 

Du bist das lebendige Mysterium, das wirklich zu sich kommen will. Und in dieser Selbstverwirklichung über sich hinausfindet.

 

Hinaus über alles, was Du je für Dich gehalten hast.

Das ist die Öffnung!

Was für eine Eröffnung!



Mitfühlen

 

Wenn Dich Mitfühlen in eine Position der Schwäche bringt,

ist es kein Mitgefühl sondern Selbstmitleid.

 

Der an sich selbst Leidende kann nicht mitfühlen.

Er benutzt den anderen, um ungeklärte Energien zu rechtfertigen.

 

Deshalb kümmere Dich um Dich selbst.

Spüre Dich. Nimm Dich wahr.

Erwache zu dem Raum, der sich selbst vernimmt.

Verwirkliche, dass Du der Raum der Selbstwahrnehmnung bist.



Nur eine Reflexion der Wirklichkeit! – Nur?!

 

Das Leben taucht vor sich selbst auf.

Es erlebt sich in diesem Augenblick, an diesem Ort.

So ist es hier. Als Ich.

 

Die Wirklichkeit des Lebens existiert aus sich selbst heraus.

Du musst sie nicht erst noch beweisen.

Du bist bereits hier!

Erlebe das. Erlebe Dich. Ganz.

 

Und lass die Wirklichkeit mit sich allein ...



Mach Dir nichts vor ...

 

Ich sollte offen sein

und ganz im Augenblick leben.

 

Vergiß es!

Oder sei offen

und lebe im Augenblick.

 

Frage: Hast Du schon jemals woanders gelebt?

Was ist das für ein merkwürdiger Gedanke! – Geh Danke!



Verwirklichung

 

Das Leben ist die Entfaltung,

die zu Dir führt.

 

Dich zuzulassen heißt, Dich vollkommen sein lassen.

Ganz – und vollkommen!

 

Als ein sich selbst vergegenwärtigender Ausdruck,

der sich durch seine Entfaltung verwirklicht

und als diese Wirklichkeit zu sich kommt ...

 



Was siehst Du in Dir?!

 

Alles muss sich gegeneinander abgrenzen,

sonst kann es sich nicht zeigen,

Sonst ist es nicht wahrnehmbar.

 

Du bist wie der alles umfassende Raum,

in dem Du Dich selbst wahrnimmst.

Als das Dir eigene Universum.

 

Es zeigt sich Dir als das,

was Du in ihm siehst ...



Entdecke Dich!

 

Du kannst nur verleihen, was Dir gehört.

Autorität.

 

Du bist die Autorität,

die unentdeckt von sich selbst,

in ein fremdes Leben führt.

 

Du erlebst, was Du für Dich hältst.

Du erlebst, was Du von Dir hältst!



 

 

Alles leuchtet

 

Alles will leuchten.

In seiner Farbe.

Sich selbst gemäß.

Leuchten!



Du bist Dir versprochen ...

 

Zukunft ist das, was passieren wird.

Das, was passieren wird, kann aber nur passieren,

wenn es wirklich passieren will.

 

Durch Deine Entscheidung bekommt die Zukunft die Kraft,

sich zu Dir zu entfalten.
Heute, morgen oder erst in zehntausend Jahren ...

 

Deine Zukunft ist Dein Versprechen an Dich selbst.

Es hat mit Dir zu tun und geht von hier aus. Von hier!



"Mein Wille"

 

Wille heißt: Der Impuls ist stark genug,

sich in mir durchzusetzen.

 

Ich will. Unbedingt.

Nicht trotz aller Widerstände,

sondern frei von allen Widerständen.

Sie lösen sich in diesem Willen auf.

Erst das macht ihn unbedingt!



 

Lebe Deinen Traum

 

Wisse, dass es ein Traum ist und verwirkliche ihn.

Oder willst Du lieber wieder den Wissenden spielen,

das Leben als Illusion bezeichnen

und Deine Weltabgewandtheit demonstrieren?

 

Aus Angst vor Dir?

Aus Angst vor dem Leben?