Jnana-Yoga,

der die Welt nicht verneint

Daniel-Sep.16_2

Konfigurationen der Verwirklichung

Ist eine Stille, die sich selbst nicht vernimmt, wirklicher, als eine Stille, die sich als Stille verwirklicht? Ist das, was Abwesenheit ist, wirklich als das, was sich im Raum der Zeit vergegenwärtigt? Wer behauptet das?

Das im Augenblick Erscheinende ist die Verwirklichung dessen, was selbst nicht in Erscheinung tritt. Damit ist die Verwirklichung die einzige Wirklichkeit. Diese Wirklichkeit kommt im Raum der Zeit zu sich und weist dadurch auf ihre eigene Quelle hin.

Gott, Urknall, Quelle – das alles sind zunächst einmal nichts weiter als Konstruktionen einer Anwesenheit, die sich als das auf sich Gestoßene überwinden will.

Etwas vollkommen anderes ist es, wenn sich in aller Stille verwirklicht, dass das, was in den Raum der Zeit geschaut wird, eins mit dem Schauenden ist. Dann verwirklicht sich die ewige Schau, statt immer wieder in die Zweiheit aus Schauendem und Geschautem, aus Gott und Welt, aus Abwesenheit und Anwesenheit zu zerfallen.

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