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Warum?
Warum will ich das? Immer wieder! Warum glaube ich das? Immer wieder! Warum vergeude ich mein Leben? Immer wieder! Warum habe ich Angst? Immer wieder!
Dem zu begegnen, was nicht zu vermeiden ist! Dem, was sich zeigt, wenn ich still bin; wenn ich nichts eigenes mehr will.
Warum habe ich Angst, dem zu begegnen, was mir begegnen will? Schon immer, zumindest seit ich denken kann!
Warum habe ich Angst davor, dass sich mein Leben in diesem Leben erfüllt?
Warum habe ich Angst vor der Erfüllung, die All-ein-sein ist?
Wem möchte ich noch begegnen, bevor ich mir begegne - bevor ich dem Unvermeidlichen begegne? Dem Leben, so wie es ist. So wie es ist, wenn ich bereit bin, es sein zu lassen, wie es ist.
Was könnte heiliger sein, was könnte erfüllender sein, als sich selbst nichts mehr zu sein? Als nicht mehr unterhalten werden zu müssen? Als nicht mehr fliehen zu müssen?
Nichts könnte heiliger sein als nicht mehr so zu tun ... als ob dieses Leben nicht wirklich wäre!
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